Dokumentation 2012

Branded Leader:
Wissen für Führungskräfte in der Sozialwirtschaft

Führungs- und Branding-Strategien haben eine Menge gemeinsam. Ein starker Führer, wie es Steve Jobs für Apple war, ist wie eine bekannte Marke. Und der Erfolg jeder Marke hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich im Markt zu behaupten. Branding ist das wichtigste Instrument das Vermarkter nutzen, um ihre Produkte von der Konkurrenz abzuheben, sich zu unterscheiden. Die gleichen Konzepte können verwendet werden, um Führungspersönlichkeiten zu entwickeln und zu unterscheiden ... ein Marken-„Führer” zu sein. Dazu braucht es vor allem Wissen.

Betrachten wir ein paar „Binsenweisheiten“, die wir bereits als ein Thema 2011 von Prof. Kaul referiert und mit wissenschaftlichen Fakten hinterlegt bekommen haben:

  • Es braucht Zeit, um eine Marke aufzubauen, und
  • Ob Sie es mögen oder nicht: Sie sind eine Marke!


Die Frage ist dann: Was wollen Sie, dass Ihre Marke darstellt? Was soll mit der Marke verbunden werden, wenn Ihr Name / Ihre Firma genannt wird? Wir alle sind Marken! Zum Beispiel ist eine Marke direkt geknüpft an Ihre Reputation, Ihr Ansehen. Bekannte Menschen - Prominente - werden als Marken wahrgenommen und werden entsprechend vermarktet.

Ich glaube, dass diejenigen, die gute Führer sind (sein wollen), aufmerksam verfolgen sollten, wie sie als Marke wahrgenommen werden wollen und was sie ggfs. beim Aufbau ihrer persönlichen Marke berücksichtigen müssen. Ein guter Führer und guter Vermarkter ist in der Lage sich auf die Bedürfnisse derer, denen er dienen will, zu beziehen. Beim Aufbau einer Marke, hat man sich an den Bedürfnissen der Nutzer, der Verbraucher zu orientieren und auf diese zu konzentrieren. Wenn ein Unternehmen nicht mehr auf den Bedarf der Verbraucher / Nutzer fokussiert ist, ist es gleich, wie innovativ seine Ideen sind. Das Unternehmen wird nicht weiter erfolgreich sein. Daher sind für uns die Themen „Investitionskosten” und „Mobiles Personalrecruiting” als neues Instrument im „War for Talents” Hype-Themen!


Ebenso muss die Führungskraft auf die Bedürfnisse derjenigen, die sie führt konzentriert sein. Ein Führer, der nie interagiert – nicht kommuniziert, Bedarfe kennenlernt – kann seine MitarbeiterInnen nicht effektiv auf einen gemeinsamen Weg hin lenken, zu einem gemeinsamen Ziel hin führen. In Kontakt sein und bleiben, Bedürfnisse von Anhängern und Kunden treffen und diese zu einem gemeinsamen Ziel führen, ist nur einer der Aspekte bei der Gestaltung der Persönlichkeit eines Marken-Führers. Kommunikation zur Markenbildung muss also ein Thema sein.

 

AKTUELL

01.11.16

Das Buch zur SWMT

Steuerung von Sozial- und Gesundheitsunternehmen: Eine Dokumentation aktualisierter und ergänzter Vortragsthemen der bisherigen Tagungen. … mehr

 

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