Themen & Referenten

Forum Recht

Rechtliche Herausforderungen für Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft

Betrachtet werden die rechtlichen Herausforderungen der Digitalisierung für Gesundheitseinrichtungen und vergleichbare soziale Einrichtungen. Im Mittelpunkt stehen arbeitsrechtliche Fragestellungen, die künftige Rolle und Ausrichtung des Personals, der Nutzung von Mediation. Ferner wird das Vergaberecht betrachtet, dass an erheblicher Bedeutung gewinnt, wenn gezielt bedarfsgerechte digitale Lösungen und Produkte beschafft werden. Denn das Vergaberecht sieht hier ein formalisiertes Rahmen für diese Beschaffungen vor.

Dr. Nicolas Michael Sonder und Nikolai Fritsche,
KPMG  AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart
Rechtsanwälte bei KPMG mit Schwerpunkt Digitalisierung im öffentlichen Sektor, insbesondere auch dem Gesundheitssektor.


Forum IT

Best-Practice-Ideen für den Start in die gelebte Digitalisierung

Es gibt einen gewaltigen Paradigmenwechsel in der Eingliederungshilfe, der nicht zuletzt durch die grundlegend neue Stellung des Klienten im BTHG notwendig wird. In der Altenhilfe ist es bereits Alltag, Einzelleistungen auf Wünsche der Klienten hin zu strukturieren und dezentral zu erbringen.

Dadurch ergeben sich neue Anforderungen an die IT und die Organisation: Die Leistungen verschiedener Leistungserbringer werden künftig zentral in Plattformen gebündelt und gebucht. Die Leistungserbringung wird damit zunehmend dezentraler und die Organisation im Unternehmen wandelt sich: Agile Strukturen, prozessorientiertes Handeln und digital gesteuerte Prozesse mit einrichtungsübergreifenden Prozessstrukturen sind gefordert.

Theo Prinz – Geschäftsführer der GETECO GmbH, eines Softwarehauses für soziale Einrichtungen – stellt Ihnen in seinem Workshop Ideen vor und gibt Impulse, wie Sie mit dieser Herausforderung umgehen können. Er zeigt Ihnen in konkreten Praxisbeispielen, beruhend auf seinem Erfahrungsschatz aus der IT-Branche und aus dem Bereich agiler Mitarbeiterführung, welche Schritte Sie bereits heute gehen können, ohne dass es großer Investitionen in neue Software bedarf. Gleichzeitig verrät er, wie Sie Ihre IT-Landschaft umstellen müssen, um den Anforderungen dieser Entwicklung gerecht zu werden.

Doch nicht nur technische Rahmenbedingungen ändern sich: Mitarbeiter werden heute anders gewonnen als noch vor einigen Jahren (z. B. über Social Media) und agiler ans Unternehmen angebunden. Im Workshop findet ein kurzer Ausflug in das Themengebiet agiler Führung und agiler Kommunikation statt.

Und neue Anforderungen ergeben sich auch bezüglich der Klienten: Sie sind heute oft mobil unterwegs und suchen nach agilen Angeboten. Wo stehen hier soziale Einrichtungen und welche Strategien können sie vornehmen? Muss damit gerechnet werden, soziale Leistungen auf einer Internetplattform nach dem Vorbild von Amazon wiederzufinden, wo sie bewertet werden können?

Diese und viele weitere, spannende Fragen zur gelebten Digitalisierung werden im Workshop diskutiert, gemeinsam beleuchtet und strukturiert.

Theo B. Prinz,
GETECO GmbH, Rimpar
Theo B. Prinz ist Inhaber der GETECO GmbH, ein Softwarehaus für soziale Einrichtungen, er greift auf mehr als 20 Jahre persönliche Erfahrung, interne Forschungsprojekte und auf Pilotprojekte aus der Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen zurück.


Forum Controlling

Steuerungsmodell für die stationäre Altenhilfe — Deckungsbeitragsorientierte Steuerung von Pflege

Stärken Sie Ihre Verhandlungsposition bei Kostenträgern. Die Corporate Planning Software für die Sozialwirtschaft bietet Ihnen ein Modell zur Steuerung des operativen Geschäftes. Unternehmen in der stationären Altenhilfe behalten den Überblick über ihre Leistungsdaten und und ihre Personalkosten als wesentlichen Kostenbereich. Durch Kontinuierliche Soll-Ist-Vergleiche dient das Steuerungsmodell im laufenden Controlling als Frühwarnindikation.

Mike Santinato,
Corporate Planning AG, Hamburg
Special Division Manager/Social & Healthcare des Geschäftsbereichs Bestandskundenbetreuung. Er ist für die Entwicklung der Corporate Planning AG als überregionaler Ansprechpartner verantwortlich.


Forum Strategie

Digitalisierung — Digital Strategy Map als notwendige Basis

Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche wird auch die Sozialwirtschaft verstärkt erfassen. Dies birgt Risiken in sich, bietet aber gleichzeitig enorme Chancen und Potential für völlig neue Perspektiven. Andere Branchen machen bereits deutlich, was alles mit Big Data, Plattformökonomie, Assistenzsystemen und digitalen Dienstleistungen möglich ist. Der Wertbeitrag der Digitalisierung für die Sozialwirtschaft ergibt sich dabei neben der Optimierung und Automatisierung von bestehenden Geschäftsprozessen insbesondere auch durch die „Digitale Transformation des Geschäfts“. Dabei gilt: Egal wie digital ein Unternehmen werden will, in jedem Falle brauchen die sozialen Einrichtungen eine Strategie, wie sie sich in einer zunehmend digitalen Welt positionieren wollen. Hierzu gehört es digitale Trends und Technologien zu identifizieren, eine digitale Vision für Geschäft und Dienstleistungen zu entwickeln sowie entsprechende digitale Initiativen zu priorisieren und zu einer Roadmap zusammenzufassen.

Ludwig Hartman,
Manager Sanovis/Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Münster
Langjährige Erfahrung in internationalen Technologie- und Unternehmenberatungen. Seit 2004 Berater bei Sanovis, einem Management-Beratungsunternehmen für das Gesundheitswesen.


Impulsvortrag

Gefahr oder Erfolgsgarant? Digitale Transformation von Steuerung ist Managementaufgabe

Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten und trotzdem tun sich viele Organisationen schwer diesen Transformationsprozess zu initiieren. Im Rahmen des Abschlussvortrages wir herausgestellt, was Digitalisierung von Steuerungssystemen bedeutet, welche Risiken sich ergeben und welche Erfolgsfaktoren Sie beachten sollten. Ein besonderer Fokus liegt dabei darauf Ihnen pragmatische Zugänge zu diesem Mega-Thema aufzuzeigen und darin Ihnen einen Ausblick auf die Herausforderungen des Change-Managements im Kontext der digitalen Transformation von Steuerungssystemen zu geben.

Kip Sloan,
rosenbaum nagy Unternehmensberatung GmbH, Köln
Berater mit Schwerpunkten unter anderem Digitalisierung von Steuerungssystemen und bei der Entwicklung und der Analyse von Betriebsmodellen.


Impulsvortrag

Die kreative Macht der Maschinen: Warum künstliche Intelligenzen bestimmen, was wir morgen fühlen und denken.

Wir stehen vor einem Epochenwandel. Künstliche Intelligenz dringt in immer mehr Bereiche unseres persönlichen Lebens und unserer Kultur vor. Selbstlernende Algorithmen verändern unsere Kreativität und Sprache, komponieren Musik, beeinflussen unsere Sinne, suchen für uns den richtigen Partner, wissen was wir wollen und prägen unsere Erlebniswelt ebenso wie unsere Gesellschaft. Wenn Maschinen lernen und eigene Inhalte generieren, wenn sie die Kultur übernehmen und unser Fühlen und Denken bestimmen – wie sollen wir damit umgehen?

Holger Volland,
Vice President der Frankfurter Buchmesse GmbH

Autor des Buches „Die kreative Macht der Maschinen“, Gründer des digitalen Kulturfestivals THE ARTS+ und Vice President der Frankfurter Buchmesse.

Der Veranstaltungsflyer zum Download



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